Auffällige Ammer

Goldammer
Goldammer

Wie gestern war auch heute das Wetter fantastisch und geradezu perfekt zum Fotografieren. Daher ging es heute einmal wieder in den Steigerwald nach Pommersfelden, wo kürzlich zwei Weißstörche beobachtet worden waren.

 

Diese ließen sich bereits vom Auto aus entdecken und erlaubten mir, mich relativ weit anzunähern. Abgesehen davon gab es auf den Wiesen einige Silberreiher und Wiesenpieper, die jedoch zu weit entfernt für Bilder waren. Trotzdem bin ich relativ zufrieden mit meinem Ergebnis, nicht zuletzt aufgrund dessen, dass sich meine Zielart so schön hat beobachten lassen.

 

Als ich schon beinahe wieder am Startpunkt angelangt war, wurde ich auf drei Goldammern aufmerksam, die entlang der Straße nach Nahrung suchten. Aufgrund der geringen Distanz und des fabelhaften Lichtes sind mir ein paar gute Aufnahmen gelungen. Als ich mir diese Zuhause angeschaut habe, fiel mir auf, dass eine der drei Ammern etwas merkwürdig aussah. Sie ist im Bild oben abgebildet. Auffällig waren die rötlich-braune Färbung der Bartstreifen und hinter dem Auge. Das deutet eigentlich schon in Richtung Fichtenammer-Einfluss, was zudem durch die recht kontrastreiche Kopfzeichnung unterstützt wird. Ganz allgemein erinnert mich meine Ammer an diesen Vogel hier.

 

Nichtsdestotrotz zeigen meine Bilder den Vogel stets in derselben Position, weshalb sich niemand sicher sein kann, ob nun ein Fichtenammer-Einfluss bei dem Vogel besteht oder nicht. Es könnte eben ein solch "gelber" Hybrid (Hybrid mit phänotypischer Nähe zur Goldammer) sein, aber eben auch "nur" eine Variation der Goldammer, was nebenbei gesagt auch wahrscheinlicher ist.

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