Wieder einmal ein Ausflug zu den "Garstadter Seen"

Kraniche
Kraniche

Da ich heute etwas mehr Zeit wie üblich zur Verfügung hatte, ging es heute zu den "Garstadter Seen", wo ich auf die Ohrentaucher hoffte, die vor ein paar Tagen dort gesichtet worden waren.

 

Wie immer habe ich am Beobachtungsturm begonnen, von dem der vordere Teil der Seen betrachtet werden kann. Hier gab es hunderte Graugänse, dutzende Reiherenten und Gänsesäger sowie andere interessante Wasservögel. Glücklicherweise befindet sich im Beobachtungsturm auch ein Notizbuch mit den letzten Beobachtungen, wo ich auch den Hinweis auf drei Kraniche fand, die hier am 3. Januar gesehen wurden. Da es in den letzten beiden Tagen geschneit hatte, bestand also eine reelle Chance, diese noch beobachten zu können.

 

In der Tat, als ich zu der großen Wiese am Südufer kam, entdeckte ich dort drei große Vögel, die sich nach einem Blick durch das Spektiv als die vermuteten Kraniche herausstellten. Während ich diese genauer studierte, rief ein Zilpzalp, ein schöner Nachweis für diese Jahreszeit. Kurz darauf überflogen mich ferner eine Bachstelze, ein Bergpieper und drei Wiesenpieper, alle drei meine ersten für dieses Jahr.

 

Somit kam ich endlich zum hinteren Teil der Seen, wo sich auch die meisten Wasservögel aufhielten. Das Artenspektrum war generell ähnlich wie weiter vorne, wobei ich mich dennoch über eine Pfeifente, mehrere Schnatter- und Tafelenten freute. Anschließend ging es durch das Garstadter Holz, wo ich auf einen Waldbaumläufer und vier Wintergoldhähnchen stieß, die der Kamera auch recht nahe kamen. Danach gab es auf dem Weg zum Parkplatz noch drei Buntspechte, einen Grünspecht und ein mittelstarker Erlenzeisig-Trupp, der meinen Ausflug perfekt abschloss. Insgesamt kamen 49 Arten heraus, was für einen Mitwinter-Tag außergewöhnlich gut ist.

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