Ein bunter Mix von Allem

Die letzten beiden Wochen waren recht merkwürdig: Auf der einen Seite hatte ich nicht viel Zeit zur Vogelbeobachtung auf der anderen Seite spielte auch das Wetter verrückt, vor allem wenn ich dann doch einmal zwei Stunden Zeit gehabt hätte.

 

Letzten Donnerstag gab es dann die heiß ersehnte Lücke, wo auch das Wetter mitspielte. Der daraus resultierende Kurzbesuch des Bamberger Hafens war allerdings wenig ertragreich, neben dutzenden Lachmöwen zeigte sich nur eine Sturmmöwe. Noch weniger profitabel war dagegen der Stocksee am östlichen Stadtrand von Bamberg am letzten Sonntag, wo 11 Tafelenten den aufregendsten Fund darstellten. Dazu gab es einen steifen Ostwind, der das Beobachten grundsätzlich vermieste.

 

Glücklicherweise ergab sich heute Nachmittag ein weiteres Zeitfenster, in dem ich neben dem schönsten Sonnenschein auch einige Wasservögel genießen konnte. Das Ziel war der Baggersee Roßstadt Süd, welcher an der Westgrenze des Landkreises liegt. Unter den gut 100 Blässhühnern ließen sich erfreulicherweise vier Schellenten, zwei Schnatterenten und drei Gänsesäger beobachten. Das ist zwar noch kein Grund für Freudensprünge, jedoch war es nach dieser Beobachtungsabstinenz eine Wohltat, wieder einmal einen Nachmittag an der frischen Luft zu sein. Zum Schluss zeigten sich auch noch einige photogene Bluthänflinge im besten Licht, die den kleinen Ausflug wunderbar abrundeten.

 

Ganz allgemein lassen sich auf ornitho.de mittlerweile verstärkt Beobachtungen von Kiebitzen, Feldlerchen und weiteren Kurzstreckenziehern feststellen, ein deutliches Zeichen, dass der Frühling näher rückt. Während mir erstere auf der Jahresliste noch fehlen, konnte ich schon den einen oder anderen Feldlerchentrupp nach Norden ziehen sehen. Hoffentlich klappt es demnächst auch einmal mit den Kiebitzen.

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